Orchestre National de Lyon

Hilary Hahn Violine
Leonard Slatkin Dirigent

Der Berliner "Tagesspiegel" hat jüngst das Phänomen Hilary Hahn auf den Punkt gebracht: "Diese Frau ist einfach unglaublich. Blickt selbstbewusst und souverän in den Saal, als habe sie noch nie auch nur eine Sekunde ohne Publikum zugebracht. Versenkt sich dann aber auf derart innige Weise ins Geigenspiel, als habe sie ihr Dasein bislang als Eremitin gefristet. Intimität und Entäußerung, Glamour und l'art pour l'art, Außenwelt und Innenwelt, bei Hilary Hahn fällt es in eins." Mit drei Jahren begann sie, Geige zu spielen, mit 15 Jahren wurde sie zum "Jahrhunderttalent" ausgerufen und heute mit 36 Jahren ist es eigentlich tiefgestapelt, wenn man sie als eine der besten Geigerinnen der Welt bezeichnet. "Ich finde es gut, älter zu werden", sagte die dreifache Grammy-Gewinnerin locker und mit jugendlichem Charme in einem Interview der "Zeit" – und hat sich dabei ihre mädchenhaft zarte, reine und natürliche Ausstrahlung nach wie vor bewahrt. Wir erleben Sie in Tschaikowskys teuflisch virtuosem Violinkonzert zusammen mit einem der besten Orchester Frankreichs.

César Franck (1822 - 1890)

"Le Chasseur maudit" (Der wilde Jäger) - Sinfonische Dichtung


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Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 - 1883)

Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35


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Hector Berlioz (1803 - 1869)

Sinfonie fantastique