Igor Levit

Klavier

PROGRAMM

BACH/BRAHMS Chaconne d-Moll
SCHOSTAKOWITSCH Präludien und Fugen op. 87 (Auszüge)
SCHUMANN 
Geistervariationen
WAGNER/LISZT "Feierlicher Marsch zu heiligen Gral" aus "Parsifal"
LISZT/BUSONI Fantasie & Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam"


Spricht man über Pianisten, die zuletzt für größtes Aufsehen sorgten, fällt vor allem ein Name: Igor Levit. Eine Kritik in der FAZ wurde für den mit acht Jahren von Nischni-Nowgorod nach Hannover übersiedelten Levit zum „Brandbeschleuniger“. Prophetisch hieß es da: „Dieser junge Mann hat nicht nur das Zeug, einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts zu werden. Er ist es schon!” Die Weltpresse zog nach: Die New York Times schrieb „A major new pianist has arrived“, die Süddeutsche nennt ihn „den faszinierendsten jungen Pianisten der heutigen Klassikszene” und „Gramophone“ nominierte den Sony-Exklusivkünstler als „Artist of the Year 2016“. Dazu ist Levit ein eminent politischer Künstler, kaum ein anderer bedient sich so virtuos der sozialen Netzwerke, er kämpft für den Europa-Gedanken, twittert seine Wut über Ausländerhass in die Welt. „Auch Künstler sind Bürger, alles andere wäre der Tod der Kunst“, sagt Levit. Sein Debüt in Regensburg verspricht eine Sternstunde zu werden.