Kit Armstrong

Klavier

Kit Armstrong traut sich was: Zwei musikalische „Achttausender“ an einem Abend zu bezwingen, dazu gehört Mut und Selbstvertrauen. Da ist Liszt h-Moll-Sonate, ein riesenhaftes Panorama zwischen berstender Virtuosität, hymnischen Steigerungen, quasi religiöser Innigkeit und triumphaler Grandioso-Gestik. Und dort Bachs „Goldbergvariationen“, das Opus Summum, das „Alte Testament“ der  Variationskunst.  Alfred Brendel – dessen Zusammentreffen mit Kit Armstrong in einer berühmten ARTE-Doku verfilmt wurde – nennt ihn „die größte Begabung, der ich in meinem Leben begegnet bin” und die Süddeutsche Zeitung sieht in ihm ein Phänomen „von einem anderen Stern“. Gestartet ist Armstrong als Wunderkind: Als erst 10-jähriger Knirps verblüffte er im US-Fernsehen ein Millionenpublikum. Mit 9 Monaten begann er zu sprechen, wenig später zu rechnen, mit sieben ging er als jüngster Student aller Zeiten auf die Universität und schrieb seine erste Sinfonie. Und nebenbei schloss er auch noch ein Mathematikstudium ab. Inzwischen ist Armstrong 23 Jahre alt, und verströmt immer noch jene Mischung aus kindlicher Reinheit und unfassbarer Reife. Die Musikwelt hat er längst erobert.

 

 

Franz Liszt (1811 - 1886)

Klaviersonate in h-Moll


*** PAUSE ***

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

Goldberg-Variationen BWV 988