Mittwoch, 18. Juli 2012, 20:30 Uhr

Regensburg,Fürstliches Schloss, Innenhof | Open-Air

Vittorio Grigolo

Vittorio Grigolo

Vittorio Grigolo - Der neue Shooting-Star der internationalen Opernszene!

Placido Domingo, José Carreras, Rolando Villazón, Juan Diego Florez, José Cura, Ramon Vargas: Lateinamerikaner und Spanier dominieren seit Jahren die tenorale Opernwelt. Und das Heimatland der Oper, Italien? Luciano Pavarotti war der letzte große Vertreter einer ruhmvollen Vergangenheit mit so glänzenden Vorgängern wie Enrico Caruso, Benjamino Gigli, Giuseppe di Stefano und Carlo Bergonzi. Mit dem in Arezzo geborenen und in Rom aufgewachsenen Vittorio Grigolo meldet sich Italien jetzt machtvoll auf der Bühne der Tenöre zurück. Er gilt schon jetzt als heißester Aspirant für die Nachfolge Pavarottis und wurde an der Seite Anna Netrebkos gleichsam über Nacht zum tenoralen Superstar. Jetzt setzt Grigolo die glanzvolle Reihe der „Großen Stimmen“ bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen fort.

Schon mit vier Jahren entdeckte Vittorio Grigolo seine Leidenschaft für die Musik. Er sang in frühen Jahren bereits als Solist im Chor der Sixtinischen Kapelle und debütierte mit 13 Jahren als Hirte in Puccinis „Tosca“. Dabei wurde Pavarotti auf ihn aufmerksam und empfahl ihm eine ernsthafte Gesangsausbildung. Schon mit 23 sang er als jüngster Tenor aller Zeiten an der Mailänder Scala. Eine Premiere am 22. Juni 2010 im Londoner Royal Opera House Covent Garden wurde für Grigolo dann zum Schicksalstag und brachte eine veritable Sensation: Rolando Villazón musste absagen und Vittorio Grigolo feierte als Einspringer in Massenets „Manon“ einen triumphalen Einstand an der Seite von Anna Netrebko. Publikum und Presse gerieten vollends aus dem Häuschen, man schrieb von einer „Sensation“.

Für Grigolo stand damit das Tor zur Weltkarriere offen: Innerhalb weniger Jahre sang er unter der Leitung von Dirigenten wie Riccardo Chailly, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Antonio Pappano in einem Repertoire, das sich von Mozart bis Bernstein und von Donizetti bis Puccini erstreckt. Heute tritt er auf den größten Bühnen der Welt auf, an der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden, der New Yorker MET, der National Opera in Washington, der Deutschen Oper Berlin und am Opernhaus Zürich. Seine bei SONY erschienenen CDs belegten Spitzenplätze der Klassik Charts. Der charismatische Sänger wurde für den „Grammy“ nominiert und war erst kürzlich in Chicago eingeladen, um vor einem Publikum von über 40.000 Personen zu Ehren Luciano Pavarottis aufzutreten. 

Opernarien und Opernduette von Donizetti, Leoncavallo, Verdi und Puccini | Canzones von Caruso bis Di Lazzaro | Opern-Ouvertüren und Intermezzi | Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.

HOFER SYMPHONIKER | DANIEL KLAJNER (Dirigent) | Die Sopranpartnerin wird noch bekannt gegeben.